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Kiezblocks – weniger Verkehr in Lichtenbergs Wohngebieten

Die Linksfraktion Lichtenberg will die Einrichtung von Kiezblocks fördern und die vielen Initiativen im Kiez unterstützen. Dazu haben wir nun einen Antrag in die Bezirksverordnetenversammlung eingebracht.

Die Linksfraktion Lichtenberg will die Einrichtung von Kiezblocks fördern und die vielen Initiativen im Kiez unterstützen. Dazu haben wir nun einen Antrag in die Bezirksverordnetenversammlung eingebracht.

Warum das so wichtig ist, schreibt mein Kollege Alexander Roßmann in der Januar infolinks:

“Kiezblocks” sind derzeit in aller Munde. Das aus Barcelona stammende Konzept sieht vom Durchgangsverkehr befreite Nachbarschaften vor. Durch die Verkehrsreduktion soll der Straßenraum für Zufußgehende und Radfahrende sicherer werden. Anwohnende werden von Lärm und Abgasen entlastet. Rettungs- und Lieferfahrzeuge, Handwerker und Parkplatzsuchende haben weiterhin Zufahrt zu den Wohnstraßen. 

Kiezblocks sind keine neue Erfindung. Viele Neubaugebiete wurden bereits zu DDR-Zeiten nachhaltig mit wenig Durchgangsverkehr geplant, zum Beispiel der Fennpfuhl, wo die Hauptachse Karl-Lade-Straße bereits vor Jahrzehnten für den PKW-Durchgangsverkehr gesperrt wurde, während die umweltfreundliche Straßenbahn als Mobilitätsangebot erhalten blieb.

Ähnliche Konzepte gibt es nun auch für die Altbauviertel Weitlingkiez, Kaskelkiez und Frankfurter Allee Nord. Bürgerinnen vor Ort haben sich zusammengeschlossen, um den PKW-Verkehr in ihren Quartieren zu reduzieren. Unterstützung erhalten sie dabei vom Verein Changing Cities, der mit dem “Volksentscheid Fahrrad” bereits das Berliner Mobilitätsgesetz auf den Weg gebracht hat.

Damit die guten Ideen aus der Nachbarschaft nicht an der Verwaltung scheitern, fordert die LINKE in der BVV, eine Ansprechperson in der Bezirksverwaltung zu installieren: die “Beauftragte für Kiezblocks im Bezirk Lichtenberg“.

2 Gedanken zu „Kiezblocks – weniger Verkehr in Lichtenbergs Wohngebieten

    1. admin

      Lieber Herr Engels,

      danke für diese Information. Wir wurden als Bezirksverordnetenversammlung nicht informiert und ich werde Ihre Information zum Anlass nehmen, hier einmal nachzufragen.

      Viele Grüße
      Antonio Leonhardt

      Antworten

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